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Diabetes nach der Schwangerschaft vermeiden

3.7.2013, Quelle: www.diabetes-ratgeber.net

Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes erkranken nach der Geburt häufiger an einem Typ-2-Diabetes. Das Risiko lässt sich aber verringern

Bei schätzungsweise rund fünf Prozent aller werdenden Mütter in Deutschland steigt während der Schwangerschaft hormonbedingt der Blutzuckerspiegel deutlich an. Mediziner sprechen dann von einem Schwangerschafts- oder auch Gestationsdiabetes. Bei den meisten betroffenen Frauen normalisieren die Werte sich nach der Geburt wieder. Allerdings besteht bei ihnen noch Jahre später eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

Diabetes nach Geburt: Risikofaktoren Gene und Gewicht

Eine südkoreanische Studie begleitete 843 Frauen, die während der Schwangerschaft einen Diabetes entwickelt hatten, über Jahre hinweg nach der Geburt. Acht Jahre nach der Entbindung war die Hälfte der Frauen an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Etwa ein Achtel der Frauen (12,5 Prozent) hatte die Zuckerkrankheit sogar schon zwei Monate nach der Geburt, weitere rund 24 Prozent ein Jahr danach.

 

Die Forscher fanden bei den Frühentwicklerinnen oft bestimmte Gen-Varianten vor. Und zwar HHEX bei den Frauen, die bereits nach zwei Monaten Diabetikerinnen waren, sowie CDKAL1, wenn der Diabetes nach einem Jahr auftrat.

Außerdem spielte laut der Studie auch das Gewicht der Mütter eine große Rolle. Fettleibigkeit (Adipositas) begünstigte die Entstehung eines Diabetes.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter www.diabetes-ratgeber.net

 

Quelle: www.diabetes-ratgerber.net, ein Online-Angebote des Wort & Bild Verlages zum Thema Diabetes.

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

www.diabetes-informationszentrum.de/schwangerschaftsdiabetes

 

Zum Thema Schwangerschaftsdiabetes ist aktuell ein Ratgeber im Umschau Buchverlag mit dem Titel Genussvoll leben mit Schwangerschaftsdiabetes erschienen. Der Ratgeber beinhaltet 60 Rezepte mit Angaben zu Kalorien, Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Kohlenhydraten, Kochsalz, BEs und KEs.

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