Buchempfehlungen bei Diabetes mellitus

Starlix zur Behandlung von Diabetes mellitus

Exenatide bei Diabetes mellitus

Medikamente zur Blutzuckersenkung

Insulinanaloga

Metformin?

Diabetes Behandlung mit Insulin

 

 

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Buchempfehlungen bei Diabetes mellitus

Frage:

Meine Mutter hat Diabetes vom Typ 2 (d.h.,  sie muss die Ernährung umstellen). Meine Mutter hat zusätzlich eine psychische Erkrankung und ich kümmere mich deshalb schon seit Jahren um sie. Nun bräuchte ich ihre Hilfe: Welches Buch könnten Sie mir empfehlen, damit ich weiß was ich für meine Mutter einkaufen gehen soll und wo finde ich heraus bzw. an wen soll ich mich wenden, wenn ich an Diabetesschulungen teilnehmen möchte.

Antwort:

Informationen, wo Sie an Schulungen bzw. Informationsveranstaltungen zum Thema Diabetes mellitus teilnehmen können, kann Ihnen der behandelnde Arzt geben.

Zusätzlich/alternativ könnten Sie sich an Ihre Krankenkasse bzw. an eine Ernährungsfachkraft in Ihrer Nähe wenden. Adressen von qualifizierten Ernährungsfachkräften finden Sie beim Berufsverband der Oecotrophologen/innen

Ausführliche Informationen und Literatur zur Diabeteserkrankung finden Sie bei unseren Buchtipps Diabetes

   

Starlix zur Behandlung von Diabetes mellitus

Frage:

Ich nehme zur Blutzuckersenkung eine geringe Dosis Starlix. Leider kenne ich niemand, der dieses Medikament ebenfalls nutzt. Welche Erfahrungen liegen damit vor und führt auch dieses Medikament weiter zum Ausbrennen der Pankreas?

Mein Diabetologe sagte, es sei ein relativ modernes Medikament, jedoch weiß ich nicht mehr darüber.

Antwort:

Starlix® ist ein relativ neues Medikament zur Senkung erhöhter Blutzuckerwerte (Diabetes mellitus Typ 2),  das den Wirkstoff Nateglinide enthält.  Seine Wirkung liegt in einer Anregung der verbliebenen Insulinrestproduktion durch die Bauchspeicheldrüse. Es wird in der Regel unmittelbar vor den Hauptmahlzeiten dreimal täglich eingenommen. Von Vorteil im Vergleich zu anderen oralen Antidiabetika sind der schnelle Wirkeintritt und die nur kurz anhaltende Wirkdauer in Bezug auf die Anregung der Insulinabgabe und Senkung der Blutzuckerkonzentrationen.

Die Tabletten  sollten nur dann eingenommen werden, wenn eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit aufgenommen wird. Fällt die Mahlzeit aus oder wird beispielsweise nur ein Salat gegessen, so wird auf die Einnahme der Tablette verzichtet. Das hat entscheidende Vorteile: Das Unterzuckerungsrisiko ist im Vergleich zu anderen Tabletten, die zur Senkung des Blutzuckers verschrieben werden deutlich geringer und  Diabetiker können Ihren Tagesablauf flexibel gestalten.

Voraussetzung für die Wirkung dieses Medikaments ist in jedem Fall noch ausreichend vorhandene Stimulierbarkeit der Insulinsekretion.

Starlix® wird auch in Kombination mit Insulin oder dem Medikament Metformin verschrieben.

Zu Ihrer Sorge, dass Starlix®, wie es bei anderen Medikamenten zur Blutzuckersenkung früher vermutet wurde, zu einem früheren Nachlassen der Insulinproduktion oder einem „Auspressen" der Insulin produzierenden B-Zellen der Bauchspeicheldrüse führen würde, liegen uns keine Informationen vor. Im Übrigen haben sich die Vermutungen bei den anderen Medikamenten in neueren wissenschaftlichen Studien nicht bestätigt.

Unabhängig von der Behandlung mit Diät, Metformin oder anderen Tabletten vermindert sich mit zunehmender Diabetesdauer die Insulinproduktion.

   

Exenatide bei Diabetes mellitus

Frage:

Hallo, ich bin Typ 2 Diabetiker, 36 Jahre alt, 168 cm groß und 78 kg schwer. Ich habe gerade mein Gewicht um 27kg minimieren können und habe jetzt Angst davor, dass ich durch Insulin wieder zunehme. Deshalb bin ich in ärztlicher Behandlung und wir versuchen gerade  mit Tabletten klar zu kommen, was im Moment noch sehr schwierig ist. Jetzt habe ich gehört, dass es eine neue Tablette geben soll, die aus einem Echsensekret gewonnen wurde, wodurch man sehr gute Zuckerwerte erzielen und außerdem noch begünstigend  abnehmen kann. Gibt es dieses Medikament aus dem Echsensekret wirklich oder ist das nur wieder eine Finte? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort:

Das richtige Gewicht spielt bei der Therapie des Diabetes mellitus eine entscheidende Rolle. Viele Diabetiker haben durch eine Gewichtsabnahme die Behandlung mit Tabletten oder Insulin hinauszögern oder ganz vermeiden können. Sie sind also auf dem richtigen Weg, verfolgen Sie ihn weiter.

Zu Ihrer Frage nach dem Wirkstoff Exenatide:

Der im Speichel eine Echse vorkommende Stoff Exenatide hat eine vergleichbare Wirkung wie ein menschliches Darmhormon (Inkretin GLP- 1) - es senkt den nahrungsbedingt erhöhten Blutzucker! Seit dem  20. November 2006 ist dieser Wirkstoff als Präparat Byetta® nach Genehmigung  in der gesamten europäischen Union auf dem Markt. Byetta® kann bei Typ-2-Diabetes zusammen mit anderen oralen Antidiabetika angewendet werden.

Exenatide hat ähnliche Wirkungen wie das Inkretin GLP-1, das  nach Aufnahme von Kohlenhydraten aus dem Darm ausgeschüttet wird und  die Insulinfreisetzung reguliert. Während das natürliche Glucagon-like Peptide-1 (GLP-1), das im Dünndarm gebildet wird, im Körper schnell metabolisiert wird, ist das Echsensekret wesentlich stabiler. Bei Nahrungsaufnahme erhöht es die Menge des von der Bauchspeicheldrüse an das Blut abgegebenen Insulins. Dabei wird das Insulin in Abhängigkeit von der Höhe des Blutzuckerspiegels, also entsprechend des aktuellen körpereigenen Bedarfs ins Blut freigesetzt. Wenn Kohlenhydrate aufgenommen werden, wird mehr Insulin freigesetzt, um den Blutzucker auf normalem Niveau zu halten. Es wird weniger Insulin freigesetzt, wenn weniger Zucker ins Blut gelangt, z.B. in der Zeit zwischen den Mahlzeiten. Außerdem bremst das Darmhormon die Sekretion von Glukagon und so die Glukosefreisetzung aus der Leber: der Blutzucker-Anstieg nach dem Essen wird gehemmt. Das Ergebnis ist eine Abflachung von Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten.

Exenatide kann die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöhen, d.h.,  das Insulin kann an den Zellen besser wirken und die Funktion der Insulin produzierenden Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse verbessern.

Das Medikament ist auf ärztliche Verordnung in Kombination mit Metformin und/oder Sulfonylharnstoffen (Tabletten zur Senkung des Blutzuckerspiegels) zugelassen und zwar nur bei solchen Patienten, deren Blutzuckerspiegel mit den maximal verträglichen Dosen der genannten Medikamente nicht angemessen eingestellt werden kann.

Byetta® wird mit einem  Fertigpen zwei Mal täglich unter die Haut von Oberschenkel, Bauch oder Oberarm gespritzt. In den bisher mit diesem Medikament durchgeführten Studien haben viele Patienten an Gewicht abgenommen.

Weitere Informationen zu diesem neuen Medikament zur Behandlung hoher Blutzuckerwerte finden Sie hier: http://www.medknowledge.de/neu/2003/II-2003-21-exenatide-p.htm.

Ob die Einnahme für Sie zu empfehlen ist, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt entscheiden.

   

Medikamente zur Blutzuckersenkung

Frage:

Ich, 65 Jahre, männlich, 192 cm groß, Gewicht ca. 110 kg habe heute bei meinem Hausarzt einen Zuckertest machen lassen. Dazu schluckt man innerhalb von 5 Min. 300 ccl einer süßen Flüssigkeit. Nach 1 Stunde lag der Wert 282 mg% und nach einer weiteren Stunde bei 219 mg%. Mein Arzt verschrieb mir daraufhin das Mittel "AVANDAMET" 2mg/1000mg. Davon soll ich ab sofort morgens und abends 1 Tablette nehmen. Hatte bisher noch keine Schwierigkeiten. Soll jetzt auch noch zu einem Facharzt wegen des hohen Wertes gehen. Können Sie mir dazu raten?

Antwort:

Wie Sie schildern, hat Ihr Arzt bei Ihnen einen Glucosebelastungstest vorgenommen und hat die Zuckerkrankheit oder Diabetes mellitus Typ 2, früher auch Altersdiabetes genannt, festgestellt. Ein sicheres Zeichen dafür ist, dass Ihr Blutzuckerwert auch 2 Stunden nach dem Test noch über 200 mg/dl liegt.

Typ-2-Diabetes ist eine Krankheit, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin zur Regelung des Glukosespiegels (Zuckerspiegels) im Blut produziert. Das verordnete Medikament Avandamet enthält zwei Wirkstoffe mit unterschiedlicher Wirkungsweise. Rosiglitazon macht Zellen (Fett, Muskeln und Leber) empfindlicher für Insulin, sodass der Körper das Insulin, das er produziert, besser ausnutzt. Der zweite Wirkstoff Metformin wirkt hauptsächlich durch Hemmung der Bildung von körpereigener Glukose und Verminderung der Aufnahme von Glukose aus der Nahrung im Darm.

Durch die Wirkungen beider Wirkstoffe wird der Blutzucker gesenkt, und dies trägt dazu bei, den Typ-2-Diabetes unter Kontrolle zu bringen. Da Sie mit 110 kg übergewichtig sind, sollten Sie in Ergänzung dazu unbedingt versuchen abnehmen. Das ist gar nicht so schwer, wenn Sie Ihren Speiseplan ändern und jeden Tag mind. 30 Minuten Bewegung in Ihren Tagesablauf integrieren. Vielen Diabetikern gelingt es, allein durch Änderung des Lebensstils die Blutzuckerwerte wieder zu senken und somit auf die Behandlung mit Tabletten oder Insulin zu verzichten bzw. um Jahre hinaus zu schieben.

Das Tückische an der Zuckerkrankheit ist, dass sie nicht weh tut. Man kann jahrelang erhöhte Zuckerwerte im Blut haben und fühlt sich dennoch wohl. Aber dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte richten gefährlichen Schaden im Körper an.

Deshalb sollten sie der Empfehlung, einen Facharzt aufzusuchen, auf jeden Fall folgen. Dieser wird sie umfassend über Ihre Krankheit informieren und in Form einer Schulung fit in Sachen Diabetes machen.

Am besten schauen Sie vor dem Arztbesuch in unser Internetportal. Dort finden Sie viele Informationen rund um die Zuckerkrankheit, die Sie in die Lage versetzen, dem Arzt gezielte Fragen zu stellen.

   

Insulinanaloga

Frage:

Ich bin Typ-2 Diabetiker und Insulin abhängig. Ich spritze Humalog, das soll ich in Zukunft nicht bekommen und umgestellt werden. Da ich als Koch arbeite und meine Malzeiten nicht immer zur gleichen Zeit einnehmen kann, war es für mich gut zu spritzen und gleich zu essen. Auch wird mein Arbeitgeber nicht einverstanden sein, dass ich nun noch eine Pause machen muss. Also steht mein Arbeitsplatz auf dem Spiel. Mein Sohn, weil er jung ist, bekommt es weiter. Was ist das für eine Gerechtigkeit? Gerade im Alter (53) ist es nicht leicht, eine neue Arbeit zu finden. Was kann ich tun?

Antwort:

Wir können Ihre Sorge und Aufregung gut verstehen. Der Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses hat viele Diabetiker verunsichert.

Wir empfehlen Ihnen, nochmals mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen, ob eine Umstellung auf ein anderes Insulin für Sie wirklich erforderlich ist.

Ärzte können dann von der GBA-Entscheidung abweichen, also kurzwirksame Insulinanaloga auf Kassenrezept verordnen, wenn erstens eine Allergie gegen Humaninsulin besteht, wenn zweitens auch durch eine Intensivierung der Therapie eine stabile adäquate Stoffwechsellage mit Humaninsulin nicht erreichbar ist und wenn drittens aufgrund unverhältnismäßig hoher Humaninsulindosen eine Therapie mit einem kurzwirksamen Analogon wirtschaftlicher ist.

Vertragsärzte können in vielen Fällen ihren Patienten mit Typ-2-Diabetes weiterhin kurzwirksame Insulinanaloga auf Kassenrezept verordnen, soweit dies medizinisch indiziert ist. Hintergrund dafür sind Rabattvereinbarungen, die die Hersteller inzwischen mit vielen Kassen geschlossen haben. Sie sorgen dafür, dass kurzwirksame Analoga für die Kassen nicht teurer sind als Humaninsuline.

   

Metformin?

Frage:

Ich leide an Diabetes 2. Nehme z.Zt. keine Tabletten und auch kein Insulin. Mehrmals täglich kommt es trotz Kohlehydrataufnahme zur Unterzuckerung, auch nachts. Nun habe ich über Metformin gehört, der die Unterzuckerung verhindern soll bzw. bessert. Verfügen Sie über Erfahrungen mit o.a. Medikament? Kennen Sie eine Diabetes-Klinik im Raum Bonn bzw. Köln oder Düsseldorf?

Antwort:

Metformin ist ein Arzneimittelwirkstoff, der bei nichtinsulinabhängigem Diabetes mellitus und insbesondere bei Übergewicht und Fettsucht zur Senkung des Blutzuckerspiegels eingesetzt wird und zwar dann, wenn der Stoffwechsel nicht allein durch angemessene Ernährung und körperliche Aktivität befriedigend eingestellt werden kann. Metformin gehört zu den weltweit am häufigsten eingesetzten oralen blutzuckersenkenden Medikamenten. Metformin

  • hemmt die Freisetzung von Zucker aus der Leber
  • verbessert die Aufnahme von Zucker aus dem Blut ins Muskel-/Fettgewebe
  • verbessert die Insulinwirkung
  • sorgt dafür, dass Nahrungszucker in den Darmzellen z. T. verstoffwechselt und damit nicht mehr ins Blut  abgegeben wird
  • fördert die Gewichtsabnahme.

Zusätzlich wirkt sich Metformin positiv auf die Fließeigenschaften des Blutes und den Gehalt an Blutfetten aus und beugt so der Entstehung einer Arteriosklerose vor.

Wenn es unter der Einnahme von Metformin zu Unterzuckerungserscheinungen kommt, ist möglicherweise die Dosierung nicht richtig, die nur ein Arzt vornehmen bzw. korrigieren kann.

Die Website www.diabeteszentren.de  ermöglicht Ihnen in jedem beliebigen Ort in Deutschland nach diabetologischen Schulungszentren zu suchen, Leistungsmerkmale abzufragen und weitere Informationen auf den Homepages der jeweiligen Zentren zu finden.

Viele Typ 2 Diabetiker kommen mit der richtigen Lebensführung  jahrelang ohne Einnahme von Medikamenten oder Spritzen von Insulin aus. Entscheidend ist die richtige Lebensführung: Normalgewicht, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung.

   

Diabetes Behandlung mit Insulin

Frage:

ein Bekannter ist schon länger an Diabetes erkrankt. Er isst sehr unregelmäßig, manchmal den Tag über nur 2 Mahlzeiten.

Seine Frau meint, dass könne man ausgleichen mit mehr Einheiten die dann gespritzt werden (sie isst nicht mehr, da sie abnehmen will). Mir liegt sehr viel an der Gesundheit des Bekannten und ich möchte gern wissen, ob er sehr mit seiner Gesundheit spielt. Meine Schwiegermutter musste bei Diabetes  noch 5 Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen.

Antwort:

 

Die Behandlung von Diabetes ist individuell sehr verschieden. Auch bei der Insulinbehandlung gibt es verschieden Möglichkeiten. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten. Bei der konservativen Insulintherapie wird meist vor dem Frühstück und noch einmal vor dem Abendessen eine festgelegte Menge Mischinsulin gespritzt. Vorteil ist, dass man mit zwei Injektionen am Tag auskommt. Allerdings müssen die vorgesehenen Mahlzeiten in Zusammensetzung und Menge möglichst genau eingehalten werden, damit es nicht zu Unterzuckerungen kommt. Die meisten Diabetiker, die so behandelt werden, müssen neben den drei Hauptmahlzeiten auch mindestens zwei kleinere Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen.

 

Wesentlich freier im Tagesablauf und bei der Mahlzeitengestaltung sind Diabetiker mit der intensivierten Insulintherapie. Sie spritzen neben zwei Dosierungen morgens und abends zusätzlich unmittelbar vor den Mahlzeiten Insulin. Die Dosierung bestimmen sie selbst. Sie richtet sich nach Menge und Art der Zusammensetzung der Mahlzeit. Diese Variante hat gewisse Vorteile. Allerdings ist der Anreiz, seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern, dabei gering. Dabei ist ein ungünstiger Speiseplan in Kombination mit zu wenig Bewegung in sehr vielen Fällen die Ursache dafür, dass die Zuckerkrankheit aufgetreten ist. Praktische Tipps und Informationen zur Lebensstiländerung finden Sie bei http://www.diabetes-informationszentrum.de/

 

Wenn Sie sich berechtigte Sorgen um Ihren Freund machen, sollten Sie ihn ermuntern, seine Diabetes-Einstellung bei einem Diabetologen überprüfen zulassen. Nur der Facharzt kann, wenn erforderlich entsprechende Änderungen im Behandlungsplan vornehmen.