Was passiert im Körper?

So wie ein Auto Brennstoff zum Fahren braucht, benötigt unser Körper Energie, um leistungsfähig zu sein. Der Brennstoff für unseren Körper ist der Traubenzucker, auch Glukose genannt. Über unsere Nahrung nehmen wir Zucker in unterschiedlichster Form zu uns. Nicht nur als Haushaltszucker, auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln liegt der Zucker in Form von Stärke vor. Während des Verdauungsprozesses in unserem Körper wird die Stärke zu Glukose abgebaut und dann ins Blut transportiert. Sie wird dann von den Körperzellen aufgenommen und dort in Energie umgewandelt.

INSULIN – DER SCHLÜSSEL ZU DEN KÖRPERZELLEN

Normalerweise wird die Menge des im Blut vorhandenen Zuckers durch einen ausgeklügelten Mechanismus in bestimmten Grenzen gehalten. Zuständig dafür ist das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Wird über die Nahrung Zucker aufgenommen, steigt der Blutzuckerspiegel an. Insulin wirkt nun wie ein Schlüssel, es öffnet die Eintrittspforten der Zellen für die Glucose, so dass diese in die Zelle einströmen und in Energie für unseren Körper umgewandelt werden kann. Der Zuckerspiegel im Blut sinkt wieder. Ein gesunder Körper hält auf diese Weise den Blutzuckerspiegel innerhalb enger Grenzen konstant.

ERHÖHTE BLUTZUCKERWERTE UND INSULINWERTE BEI DIABETIKERN

Genau dieses Prinzip ist bei Menschen mit Diabetes gestört. Je nach Diabetes Typ produziert die Bauchspeicheldrüse entweder überhaupt kein Insulin oder aber das Insulin wirkt nicht mehr vollständig, so dass die Glucose nicht in die Körperzellen einströmen kann, der Blutzuckerspiegel steigt.